Dr. med. Hans Bucher

Facharzt für Plastische
und Ästhetische Chirurgie

Facharzt für Allgemeine
Chirurgie – Handchirurgie

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Schönheitschirurgie in Nürnberg
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Gynäkomastie

Unter Gynäkomastie vesteht man eine Vergrößerung der männlichen Brustdrüse ähnlich einer weiblichen Brust. Meistens besteht die Gynäkomastie beiderseitig, die Veränderung kann jedoch auch einseitig vorkommen.

Während der Pubertät findet sich sehr häufig eine sog. Pubertätsgynäkomastie. Diese ist nicht krankhaft und bildet sich spontan komplett zurück.

Sehr häufig findet sich die Gynäkomastie auch bei erwachsenen Männern. Meistens bleibt die Ursache im Unklaren, dies wird idiopathische Gynäkomastie genannt. Mögliche andere Ursachen sind eine gestörte Leberfunktion (Alkoholkonsum)und die Einnahme östrogenhaltiger Medikamente, wodurch die Balace zwischen männlichen und weiblichen Hormonen aus dem Gleichgewicht gerät.

Meistens findet sich ein hinter der Brustwarze liegender tastbarer Drüsenkörper, der auch manchmal schmerzt. Sehr oft findet sich darum herum eine lokale Fettgewebsvermehrung. Man spricht dann von Gynäkolipomastie. In solchen Fällen sollte zur Vermeidung von unschönen Dellen nach Entfernung der Drüse eine konturangleichende Fettabsaugung durchgeführt werden.

Brustansatz MannBrustansatz Mann

Behandlungsprinzip bei Gynäkomastie

Therapieprinzip ist die Entfernung des hinter der Brustwarze gelegenen Drüsenkörpers. Dies gelingt meistens sehr gut über einen halbkreisförmigen schnitt am Unterrand des Brustwarzenvorhofes.

Wenn gleichzeitig eine konturangleichende Liposuction geplant ist, sollte diese vor der Entfernung des Drüsenkörpers durchgeführt werden, weil sonst ein ausreichender Sog für die Absaugung nicht aufgebaut werden kann.

Da nach der Operation ein Hohlraum unter der Haut entsteht, sollte zur Vermeidung von Komplikationen ein Kompressionsmieder (Leibbinde) für einige Wochen getragen werden. Am Anfang ist das Unterhautgewebe der Brust noch sehr derb und fest. Dies normalisiert sich nach Eintritt der Narbenreife (4-6 Monate).

Betäubungsform bei Gynäkomastie

Die alleinige Entfernung des Drüsenkörpers wird in der Regel in Vollnarkose durchgeführt. Bei gleichzeitig durchgeführter Liposuction kann der Eingriff sehr gut in örtlicher Betäubung durchgeführt werden.

Risiken bei Operation einer Gynäkomastie

Infektion, Nachblutung und Wundheilungsstörungen sind sehr selten. Sehr selten ist auch eine überschiessende Narbenbildung, die einer weiteren Behandlung bedarf. Durch die teilweise Ablösung des Brustwarzenvorhofes kann die Sensibilität der Brustwarze gemindert sein. Durchblutungsstörungen der Brustwarze nach einem solchen Eingriff sind extrem selten. Bei niocht oder schlecht durchgeführter Liposuction kann es zur Dellenbildung hinter der Brustwarze nach Entfernung des Drüsenkörpers kommen.

Behandlungsergebnisse bei Gynäkomastie

Die kosmetischen Ergebnisse nach einer Drüsenentfernung mit gleichzeitiger Liposuction sind meistens gut. In Extremfällen muss zusätzlich oder später noch eine Straffung des Hautmantels erfolgen. Die kleine Narbe verblasst allmählich und ist nach 6 Monaten in der Regel fast nicht mehr zu sehen.

Kosten der Gynäkomastie-Behandlung

Die Kosten für die Entfernung des Drüsenkörpers werden in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen getragen, da die Art der Gewebevermehrung mikroskopisch geklärt werden muss. Eine zusätzliche Liposuction verbessert in der Regel das Endergebnis sehr, ist aber keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, weshalb dieser Kostenanteil selbst getragen werden muss Die Kosten dafür sind ab ca. € 1500,-- zzgl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer für beide Seiten.

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