Artecoll besteht aus homogenen Polymethylmetacrylat (PMMA) Mikrosphären, die sich in einer Lösung von teilweise denaturiertem 3,5 % Kollagen befinden. Alle Mikrospären liegen in einem Größenbereich von 32 - 40 Mikron, sind komplett rund und haben polymerisierte glatte Oberflächen.
Es wird verwendet zur lang anhaltenden subdermalen Augmentation z.B. zur Faltenkorrektur oder Unterfütterung von Defekten im Bindegewebe. Das Artecoll wird in der Form einer Injektion unter den Hautfalten eingebracht (eingespritzt). Die Kunststoffkügelchen werden vom Körper als Fremdkörper erkannt und mit Bindegewebe umhüllt. Durch Stimaulation der Gewebeneubildung entsteht das Volumen, das die Falten auspolstert und Weichgewebsdefekte füllt.
Nebenwirkungen:
Wenn es zu oberflächlich gespritzt wird, können weißliche oder rötliche Linien entstehen. In manchen Fällen kann sich ein Fremdkörpergefühl einstellen. Unerwünschte Effekte können kaum korrigiert werden. Substanz kann oft nur operativ entfernt werden. Auch nach Jahren können sich Zysten und Knoten bilden.
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